{"id":4292,"date":"2014-02-03T13:47:16","date_gmt":"2014-02-03T12:47:16","guid":{"rendered":"http:\/\/reichel-architekten.ch\/hannes\/?post_type=portfolio&#038;p=4292"},"modified":"2020-03-03T12:58:40","modified_gmt":"2020-03-03T11:58:40","slug":"schulanlage-schauenberg","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/reichel-architekten.ch\/?portfolio=schulanlage-schauenberg","title":{"rendered":"Schulanlage Schauenberg"},"content":{"rendered":"\n<p>In Zusammenarbeit mit Wildrich Hien Architekten.<br>Das Volumen ist in einen flachen, eingeschossigen Geb\u00e4udeteil, in dem sich die Turnhalle befindet und einen h\u00f6heren Teil mit den Unterrichtsr\u00e4umen gegliedert. Letzterer tritt gegen\u00fcber der Lerchenhalde als dreigeschossiger und talseitig als viergeschossiger Bau in Erscheinung. Auf dem eingeschossigen Turn-hallenteil befindet sich der Pausenplatz, der vom \u00f6ffentlichen Wegenetz, der Lerchenhalde und dem Schul-Erdgeschoss aus ebenerdig erschlossen werden kann. Die Schulkinder und Lehrpersonen betreten das Schulhaus \u00fcber den Haupteingang an der Lerchenhalde. Kindern, die die Mensa im ersten Unter-geschoss besuchen, steht ein separater Eingang im Westen zur Verf\u00fcgung, der auch von der Quartierbev\u00f6lkerung zur Nutzung der Mensar\u00e4ume am Abend und Wochenende genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Externe Nutzer der Turnhalle k\u00f6nnen \u00fcber einen Eingang im Norden schnell und ohne Beeintr\u00e4chtigung des Schulbetriebs die Umkleiden und die Turnhalle im zweiten Untergeschoss erreichen. Der Mehrzwecksaal im ersten Untergeschoss wird ebenfalls st\u00f6rungsfrei \u00fcber diesen Eingang erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geb\u00e4ude ist zweih\u00fcftig organisiert. Zwischen den aussen-liegenden Klassenstr\u00e4ngen mit Unterrichts- und Gruppen-r\u00e4umen liegt die Erschliessungs- und Bewegungszone mit Treppen, Garderoben und Nebenr\u00e4umen. Diese Zwischenzone wird \u00fcber drei Lichth\u00f6fe und \u00fcber die Querseiten grossz\u00fcgig belichtet. Die Gruppenr\u00e4ume der s\u00fcdlichen Klassenzimmer liegen ebenfalls an diesen Lichth\u00f6fen und erhalten so angenehmes Licht. Durch das versetzte Anordnen der Lichth\u00f6fe entsteht ein spannungsvoller Zwischenraum, der Sichtbeziehungen unter den Garderoben- und Aufenthaltsbereichen vor den Klassen auf einem Geschoss erm\u00f6glicht, aber auch Blicke in andere Geschosse erlaubt. Die Schule wird so von Kindern und Lehrkr\u00e4ften als eine Einheit wahrgenommen und als Erlebnis-raum entdeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im den oberen zwei Geschossen liegen jeweils 10 Unterrichts- und Betreuungsr\u00e4ume auf einer Ebene. Vier davon werden jeweils an der Nord-Ost-Fassade \u00fcber die L\u00e4ngsseiten belichtet, sechs liegen quer an der S\u00fcd-West-Fassade. Letztere werden im obersten Geschoss \u00fcber Oberlichter zus\u00e4tzlich belichtet und profitieren im Geschoss darunter von der zus\u00e4tzlich eingeplanten Raumh\u00f6he, um genug Licht \u00fcber die Fassade zu erhalten. Durch diese kompakte Organisation bleibt das Gesamtvolumen der Schule in einem f\u00fcr das Quartier vertr\u00e4glichen Massstab und es k\u00f6nnen Interaktionen zwischen vielen Klassen auf einem Geschoss erm\u00f6glicht werden. Die Klassen eines Strangs k\u00f6nnen zusammengeschaltet und unterrichtet werden. Bei den Betreuungsr\u00e4umen verh\u00e4lt es sich \u00e4hnlich. Aus zwei R\u00e4umen kann ein grosser Projektraum entstehen, der vielf\u00e4ltige Nutzungen auch klassen\u00fcbergreifend erlaubt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Erdgeschoss, das ebenerdig \u00fcber den Haupteingang an der Lerchenhalde erschlossen wird, befinden sich die Bereiche die Schulpersonal- und Fachr\u00e4ume. Prominent am Haupteingang und leicht f\u00fcr interne Nutzer und auch externe G\u00e4ste erreichbar liegt die Biblio-\/Mediothek. Hier ist \u00fcber eine Querseite der Pausenplatz \u00fcber einen gedeckten Vorbereich an den innenliegenden Pausenbereich angeschlossen. Die Schulpersonalr\u00e4ume liegen an der \u00f6stlichen Aussenecke und k\u00f6nnen von hier aus den Pausenplatz, sowie die gesamte \u201eLichtung\u201c \u00fcberblicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste Untergeschoss ist auf zwei Ebenen organisiert und folgt so der Topografie der Umgebung, als auch dem Anspruch an einen Mehrzwecksaal mit grosser lichter H\u00f6he und einem Zuschauerbereich mit gutem Einblick in die tiefer liegende Turnhalle. Im westlichen Teil sind die Betreuungsr\u00e4ume (Mensa) \u00fcber einen eigenen Erschliessungs- und Garderobenbereich an die K\u00fcche angeschlossen. Der Zugang erfolgt \u00fcber einen eigenen gedeckten Eingangsbereich von aussen und die Anlieferung der K\u00fcche \u00fcber den Parkplatz an der Lerchenhalde.<\/p>\n\n\n\n<p>So kann die Betreuungseinheit autark funktionieren und bei Bedarf auch von externen G\u00e4sten genutzt werden. Im tieferen Teil betritt man \u00fcber einen separaten Eingang an der Nord-Ost-Seite zun\u00e4chst den Zuschauerbereich, von wo aus man \u00fcber eine hohe Verglasung einen guten Einblick in die Turnhalle bekommt. Besucher des Mehrzwecksaals k\u00f6nnen diesen Bereich ideal als Vorzone nutzen und von hier aus direkt den Saal betreten. (Externe) Nutzer der Sportanlage gelangen \u00fcber eine Treppe direkt zu den Umkleidekabinen im zweiten Untergeschoss und zur Turnhalle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Zusammenarbeit mit Wildrich Hien Architekten.Das Volumen ist in einen flachen, eingeschossigen Geb\u00e4udeteil, in dem sich die Turnhalle befindet und einen h\u00f6heren Teil mit den Unterrichtsr\u00e4umen gegliedert. Letzterer tritt gegen\u00fcber der Lerchenhalde als dreigeschossiger und talseitig als viergeschossiger Bau in Erscheinung. 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